Tilman Jens’s biography, net worth, fact, career, awards and life story

Intro German journalist and author
Is Journalist 
Author 
Writer 
From Germany 
Type Journalism 
Literature 
Gender male
Birth 5 September 1954, Tübingen, Germany
Age: 65 years
Star sign Virgo

Tilman Jens (* 5. September 1954 in Tübingen) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

Leben

Tilman Jens ist der älteste Sohn der Schriftstellerin Inge Jens und des Altphilologen und Literaturhistorikers Walter Jens. Nach dem Abitur an der Odenwaldschule Ober-Hambach studierte er in Konstanz. Mitte der 1970er Jahre arbeitete er für das Fernsehen und war für Kultursendungen wie das NDR-Bücherjournal und Titel, Thesen, Temperamente des Hessischen Rundfunks tätig.

Aufsehen erregte Tilman Jens 1984 als Redakteur des Stern mit einer Reportage über den Tod des Schriftstellers Uwe Johnson. Zur Recherche war er in das leerstehende Haus des verstorbenen Dichters im englischen Sheerness eingestiegen. Der Stern trennte sich nach Bekanntwerden der Begleitumstände der Reportage von Jens.

In einem Bericht für den WDR-Kulturweltspiegel am 29. Mai 1994 beschuldigte Jens den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, bis dahin ein enger Freund seines Vaters, während seiner Zeit als Vizekonsul in London für den polnischen Geheimdienst regimekritische Exilpolen unter falschen Vorwänden „in ihre Heimat zurückgelockt“ zu haben. Einige dieser Emigranten seien daraufhin vom polnischen Regime zum Tode verurteilt worden. In seinen Erwiderungen, die er in seiner Biografie (1999) abschließend ausführte, widersprach Reich-Ranicki den „völlig erlogenen“ Unterstellungen der Beihilfe zum Mord. Sein weitgehendes Schweigen über seine geheimdienstliche Tätigkeit war auf eine Schweigeverpflichtung zurückzuführen, bei deren Bruch ihm „schärfste“ Konsequenzen angedroht worden waren. Vielmehr hielt er seine „Arbeit für den Geheimdienst für belanglos und überflüssig“. Der Historiker Andrzej Paczkowski widersprach Jens; es gebe keine Belege dafür, „dass Reich während seiner Londoner Zeit daran mitgewirkt hat, Exilpolen in eine Falle zu locken“.

Seit Mitte der 1990er Jahre ist Jens Autor von Fernseh-Dokumentationen für die ARD. Neben Porträts von Prominenten wie Kurt Masur, Oswalt Kolle und Harald Juhnke erstellt er Reportagen aus Kultur, Theologie und Politik. Darunter waren Reportagen über Schönheitschirurgie, den christlichen Fundamentalismus in Deutschland, die Arbeitsweise von Scientology, den Alltag der Sterbehilfe, die Bespitzelung des Springerkonzerns durch die Stasi und die Hinrichtung von Tookie Williams.

In 2007 produzierte Jens eine Reportage zum Thema Kryonik. Die Deutsche Gesellschaft für angewandte Biostase, die sich für Kryonik einsetzt, nannte die Reportage „unreflektiert“. Der Journalist habe Experimente falsch dargestellt und unsachgemäße Vergleiche gezogen. Ein von Jens angebotenes Interview hatte sie jedoch verweigert.

Am 4. März 2008 machte Tilman Jens die Demenz-Erkrankung seines Vaters im Feuilleton der FAZ publik und löste damit eine Debatte in den deutschsprachigen Medien aus. Im Juni 2009 erschien sein Buch Demenz. Abschied von meinem Vater, ein Jahr später antwortete er auf die Medienresonanz mit Vatermord. Wider einen Generalverdacht.

Infolge der Berichterstattung über Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule veröffentlichte Tilman Jens, Ex-Schüler und Mitglied des Trägervereins der Odenwaldschule, im Mai 2011 das Buch Freiwild. Ein Lehrstück von Tätern und Opfern. In einer öffentlichen Diskussion mit Bernhard Bueb – selbst ehemaliger Lehrer der Schule – sprach er von der schiefgelaufenen, bzw. gescheiterten Aufklärung der Missbrauchsfälle in dem Heppenheimer Internat und beklagte in einem Interview im Deutschlandradio die „Hatz“ auf nachweislich unschuldige Lehrer. Jan Küveler kritisierte in einer Rezension in der Welt, dass Jens sich in der „Verteidigung einzelner womöglich Unschuldiger“ zu Verallgemeinerungen hinreißen lasse, „die von Verharmlosungen kaum zu unterscheiden sind“. Alan Posener nannte Jens’ Buch in der Welt am Sonntag ein „wichtiges Buch […], das hoffentlich den Beginn einer ernsthaften Diskussion um das Tabu des pädagogischen Eros markiert.“

Dem 2013 erschienenen Band Der Sündenfall des Rechtsstaats. Eine Streitschrift zum neuen Religionskampf. Aus gegebenem Anlass. attestierte Matthias Dohmen wenig Ähnlichkeit mit den Streitschriften von Ludwig Börne, Heinrich Heine oder Friedrich Engels, vielmehr benutze Jens teilweise fragwürdige Argumente. So werde der Fall einer vergewaltigten Frau aus Köln schief wiedergegeben, der in einem kirchlichen Krankenhaus eben nicht wie von Jens behauptet, „eine gynäkologische Untersuchung verweigert“, sondern die „Pille danach“ vorenthalten wurde, was immer noch schlimm genug sei. Auch die von Jens behauptete angebliche Willfährigkeit der Politik gegenüber dem Zentralrat der Juden sei eine Unterstellung. Die These, eine „Koalition der Frommen“ ziehe in einen „Krieg gegen den Rechtsstaat“, müsse schon materialreicher unterfüttert werden, als Jens es tue. Dem Verlag wurde die Beschäftigung eines Lektors angeraten, da Jens den Juristen (und ehemaligen Baufacharbeiter) Rolf Schwanitz als „Bauchfacharbeiter“ (sic!) bezeichnet hatte. Tanjev Schultz bescheinigte dem Buch in der Süddeutschen Zeitung zwar Kurzweiligkeit, warf ihm jedoch Übertreibung vor, wenn es von einer „Koalition der Frommen“ spreche, die in einen Krieg gegen den Rechtsstaat ziehe. Mit solchen Reden schieße Jens „über das Ziel der gewünschten Debatte hinaus, weil er damit Vertreter des Glaubens in die Ecke eines Feindes rückt, gegen den Worte eigentlich kaum noch etwas ausrichten können“.

Jens ist zum zweiten Mal verheiratet, arbeitet als freier Journalist für das Fernsehen und lebt in Frankfurt am Main.

Veröffentlichungen

  • Unterwegs an den Ort, wo die Toten sind. Auf der Suche nach Uwe Johnson in Sheerness. Piper, München 1984, ISBN 3-492-00690-6.
  • Mark Twain. Heimkehr zum Mississippi. Piper, München 1985, ISBN 3-492-05223-1.
  • Goethe und seine Opfer. Eine Schmähschrift. Patmos, Düsseldorf 1999, ISBN 3-491-72411-2.
  • Demenz. Abschied von meinem Vater. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2009, ISBN 978-3-579-06998-2.
  • Vatermord. Wider einen Generalverdacht. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010, ISBN 978-3-579-06870-1.
  • Freiwild. Ein Lehrstück von Tätern und Opfern. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-579-06744-5.
  • Axel Cäsar Springer. Ein deutsches Feindbild. Herder, Freiburg im Breisgau 2012, ISBN 978-3-451-30542-9.
  • Der Sündenfall des Rechtsstaats. Eine Streitschrift zum neuen Religionskampf. Aus gegebenem Anlass. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013, ISBN 978-3-579-06632-5.
  • mit Heribert Schwan: Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle Heyne, München 2014, ISBN 978-3-453-20077-7. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 24. bis zum 30. November 2014)
  • Du sollst sterben dürfen. Warum es mit einer Patientenverfügung nicht getan ist. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015, ISBN 978-3-579-07096-4.
  • Stephen Bannon: Trumps dunkler Einflüsterer. Heyne, München 2017, ISBN 978-3453201880.

Filmografie (Auswahl)

  • 1997–2009: Bilderbuch. (Sendereihe, Regie und Produktion, 13 Folgen)
  • 2006: Gesicht auf Bestellung. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2007: Kunst und Kosmos. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2007: Die Hardliner des Herrn – Christliche Fundamentalisten in Deutschland. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2007: Kalt ums Herz – Lebensrettung aus dem Eis. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2008: Bevölkert von Kämpfern und Träumern – Die Türkei und ihre Literatur. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2009: Hirnwäscher – Wie gefährlich ist Scientology. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2009: Dick durch Diät – warum abnehmen wollen manchmal aussichtslos ist. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2009: Bespitzelt Springer! Wie die Staatssicherheit einen Medienkonzern ausspähte. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2010: Töten für den Frieden – Die Politik, die Kirche und der Krieg. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2012: Streitfall Beschneidung. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2012: Der Fukushima-Schock – Energie, Moral und das große Geld. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2013: Im Koma und doch bei Bewusstsein? (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2013: Koalition der Frommen Wie viel Religion verträgt die Republik? (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2014: Geisterstädte: Die Todeszone rund um Fukushima. (Dokumentation, Regie und Autor)
  • 2014: Gangster und Genetik. (Dokumentation, Regie und Autor)
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Bobby Simmons Net Worth: Bobby Simmons is an American professional basketball player who has a net worth of $23 million. Bobby Simmons was born in 1980 in Chicago, Illinois. He played college basketball close to home for the DePaul University Blue Demons from 1998 until 2001. The Seattle SuperSonics drafted Simmons with the 41st overall pick during the second round of the 2001 NBA Draft. He did not play a game for the SuperSonics and instead made his professional debut with the Washington Wizards, where he played until 2003. Simmons later played with the Los Angeles Clippers from 2003 until 2005, the Milwaukee Bucks from 2005 until 2008, the New Jersey Nets from 2008 until 2010, and the San Antonio Spurs in 2010. From 2011 until 2012, Simmons joined the Reno Bighorns of the D-League before playing his final season to date in 2012 with the Los Angeles Clippers. As of the fall of 2014, Simmons has not played since 2012, though he has not formally retired from professional basketball. The six-foot-six, 235-pound small forward/power forward earned the league’s Most Improved Player honors in 2005. Simmons played internationally for the U.S. men’s national team, earning a gold medal at the FIBA Americas U18 Championship in Puerto Plata in 1998 and a sliver medal at the FIBA U19 World Championship in Lisbon in 1999. Simmons is the owner of a Chicago nightclub, Society, and a Chicago clothing store, Succezz.
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