| Intro | British tattoo artist (1912-1973) |
| Was |
Artist Tattoo artist |
| From | United Kingdom |
| Type |
Arts Creativity |
| Gender | male |
| Birth | 1 January 1912, Bristol, City of Bristol, South West England, England |
| Death |
1 January 1973 (aged 61 years) |
Les Skuse (* 1912 in Bristol als Leslie Walter Harold Skuse; † 1973) war ein britischer Tätowierer; er gründete die erste Tätowierervereinigung in Großbritannien; er veranstaltete den weltweit ersten Tattoo-Wettbewerb. Sein im Jahre 1945 eröffnetes Studio wird bis heute in der dritten Generation geführt.
Leben
Leslie Walter Harold Skuse wurde als Sohn eines Bergarbeiters im Jahre 1912 geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren “experimentierte Skuse mit Nadeln herum”. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er bei der Luftabwehr diente, eröffnete er in seiner Heimatstadt Bristol seinen Tattoo-Shop. Skuse erkannte früh, dass die Gründung eines Tattoo-Clubs notwendig ist, um einerseits ein Forum für Tattoo-Fans und andererseits ein Sprachrohr für die Tattoo-Kunst zu schaffen. Er gründete daher im Jahr 1953 den Bristol Tattoo Club, der im Jahr 1955 den weltweit ersten Tattoo-Wettbewerb (Vorläufer der Tattoo-Conventions von heute) veranstaltete. Das Studio wurde von seinem Sohn Daniel George Leslie übernommen, dessen Frau Janet Skuse, genannt Rusty, die Anfang der 1970er Jahre als “meist tätowierte Frau Großbritanniens” im Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Heute wird das Studio in der dritten Generation von Jimmie Skuse geführt.
Literatur
- Marcel Feige: Das Tattoo- und Piercing Lexikon. Lexikon Imprint Verlag, 2000, ISBN 3-89602-209-1.
- Marcel Feige: Tattoo-Theo: Der Tätowierte vom Kiez. Die Biographie der großen Hamburger Tattoo-Legende. Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2001, ISBN 3-89602-355-1.
- Margo DeMello: Bodies of Inscription: A Cultural History of the Modern Tattoo Community. Duke Univ. Press, 2000, ISBN 0-8223-2467-9.
- Jerry Swallow: Traditional American Tattoo Design. Schiffer Publ., 2008, ISBN 978-0-7643-2913-5.